Montag, Februar 08, 2010

Fremdschämen die Zwote ...

Wochenlang konnte man in Zeitungen und Zeitschriften über das vermeintliche 17-jährige literarische Wunderkind Helene Hegemann lesen, das auf Anhieb einen Bestseller gelandet hat. Tja, und was geht heute durch die Presse? Die Autorin war, nennen wir es "ein wenig sehr inspiriert", und das zum Teil wörtlich. Doch von Unrechtsbewusstsein keine Spur: "... meine Arbeitsweise aber total legitim und mache mir keinen Vorwurf, was vielleicht daran liegt, dass ich aus einem Bereich komme, in dem man auch an das Schreiben von einem Roman eher regiemäßig drangeht, sich also überall bedient, wo man Inspiration findet. Originalität gibt?s sowieso nicht, nur Echtheit."
Ich persönlich finde ja, alle bisherigen Käufer des Romans sollten ihn zurückschicken. Am besten direkt an die Autorin. Und alle potenziellen Käufer sollten ihr Geld lieber in originale Werke investieren.

Neuigkeit des Tages ...

Guido Westerwelle landete bei FHM auf Platz 2 der "Unsexiest Women 2010". War doch keine Frage, oder? Höchstens, dass er nicht ganz oben steht - wo Beth Ditto im Gegensatz zu ihm doch wenigstens eine tolle Stimme hat.

Freitag, Februar 05, 2010

...

Wie hieß noch mal dieses neumodische Wort? Fremdschämen?

Sonntag, Januar 31, 2010

...



Da der "New Moon OST" sich eher durch Langeweile auszeichnet, ist offenbar jemand noch auf die wirklich glorreiche Idee gekommen, diesen Songs in den Bonustracks unterzubringen. Man könnte sich glatt dran gewöhnen ...

Samstag, Januar 30, 2010

Gesehen ...

Sherlock Holmes. Vor einer ausführlicheren Kritik an dieser Stelle erst einmal nur ein Undifferenziertes "Geil! Geil! Geil! Geil!" (ja, in meinem Alter darf man das noch sagen) ...

Ich streiche die Segel ...

... und lege mir einen Facebook-Account zu. Aber ich werde nicht das Wetter oder mein Mittagessen kommentieren ... Nope ...

Dienstag, Januar 26, 2010

Quote of the Day ...

"Die Tragödie des modernen Menschen besteht nicht darin, dass er im Grunde immer weniger über den Sinn des Lebens weiß, sondern darin, dass ihn das immer weniger stört." Václav Havel

Freitag, Januar 22, 2010

Gelesen ... Verschlungen ...

GierKerstin Gier: Saphirblau. Frisch verliebt in die Vergangenheit zu reisen, das ist vielleicht keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frischgebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss, will sie herausbekommen, welche Ziele die Wächter und ihr Gründer, der Graf Saint-Germain, wirklich verfolgen. Mehr ...

Donnerstag, Januar 21, 2010

Aus dem Office ...

Kollegin: Ich habe hier ein Manuskript eingeschickt bekommen: "Stabile Ehen bauen". Und das Ganze am Beispiel von biblischen Paaren. Adam und Eva ...
Clio (unterbricht sie): Na, die hatten ja wohl auch keine andere Wahl ....

Dienstag, Januar 19, 2010

Nur mal so ...

Lieber Gerry, um es mal ganz klar zu sagen: Das geht ja wohl gar nicht!

Freitag, Januar 15, 2010

Quote of the Day ...

"Anything you cannot relinquish when it has outlived its usefulness possesses you, and in this materialistic age a great many of us are possessed by our possessions." (Mildred Lisette Norman)

Donnerstag, Januar 14, 2010

Haiti ...

A Response to Pat Robertson's Comments about Haiti. Wenn ich diesen Eintrag in Donald Millers Blog lese, dann weiß ich wieder, warum dieser Typ einfach nur cool ist. Und warum ich diese Hardcore-Frommen, die mehr vom Richten verstehen als von Gnade, nicht leiden kann.

Mittwoch, Januar 13, 2010

In die Runde gefragt ...

Ist kein gutes Zeichen, wenn man jetzt schon von Gärtnereien und Pflanzen träumt? Und das als jemand, der offenbar in einer anderen Warteschlange stand, als der Grüne Daumen verteilt wurde?

Dienstag, Januar 12, 2010

Nur mal so ...

Wenn man schon eine Mrs. Robinson ist, sollte man es doch nach Möglichkeit vermeiden, auch noch eine Affäre mit einem jungen Mann einzugehen, der gerade erst den Kindergarten verlassen hat. Frau sollte es doch eigentlich besser wissen, dass so etwas nicht gut ausgeht.
Ich meine, diese Affäre war ja wohl wie ein Elfmeter bei liegendem Tormann ...

Samstag, Januar 09, 2010

Gesehen ...

Mitternachtszirkus. Der 16-jährige Darren Shan ist ein langweiliger Streber (mit einer Schwäche für Spinnen), während sein bester Kumpel Steve, der eine Schwäche für Vampire hat (ach ...), genau die Art von Freund ist, die Eltern nicht gerne in ihr Haus lassen. Doch alles ändert sich, als die beiden Jungen heimlich in eine Vorstellung des sogenannten Cirque du Freak gehen, in dem es u. a. Schwertschlucker, eine bärtige Dame oder andere interessante Kursiositäten zu bewundern gibt.
Steve sucht nach der Show heimlich den Vampir Crepsley auf und bittet diesen, ihn ebenfalls in ein Geschöpf der Nacht zu verwandeln, doch nachdem dieser von ihm "gekostet" hat, lehnt er ab; Steve habe schlechtes Blut. Auch Darren begibt sich am folgenden Tag noch einmal in den Cirque, um die Spinne des Vampirs zu stehlen. Es kommt später zu einem Unfall, in dessen Verlauf Steve von der Spinne gebissen wird und zu sterben droht. Darren bittet den Vampir um Hilfe und dieser willigt unter der Bedingung ein, dass er den Jungen zu einem Halbvampir machen darf, der dann wiederum tagsüber Erledigungen für den Vampir macht (der natürlich an die Nacht gebunden ist). Darren willigt ein und täuscht seinen Tod vor, während Crepsley Steve rettet. Dass er dadurch in einen Vampirkrieg hineingezogen wird, ahnt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Als Steve schließlich herausfindet, dass Darren das "Geschenk" erhalten hat, das er sich doch so sehr gewünscht hat, ist er neidisch und wütend - und schließt sich der Gegenseite an, um seinen früheren Freund zu bekämpfen ...
Ein Film mit Vampiren - vor allem vor dem Hintergrund der Twilight-Hysterie (und der wirklich nur durchschnittlichen Filme) sollte man doch meinen, dass man dabei nicht viel falsch machen kann. Falsch gedacht. Der einzige Pluspunkt (neben vielleicht der tollen Leistung des Crepsley-Darstellers) sind die skurrilen Personen des Cirque du Freak (die von so bekannten Darstellern wie Salma Hayek oder Ken Watanabe dargestellt werden) und das Leben der Zirkusbewohner. Doch die Negativpunkte überwiegen: Die Charakterzeichnungen bleiben sehr oberflächlich, die Handlung ist zu vernachlässigen, die Dialoge sind flach, und die Actionszenen bieten nicht mehr als ein bisschen Hin- und Hergerenne. Und am Ende fragt man sich, ob der große Kampf zwischen Gut und Böse, den uns der Film verspricht, wohl irgendwann stattfinden wird. Aber da der Film schon in den amerikanischen Kinos gefloppt ist, können wir davon ausgehen, dass wir davon verschont werden dürften.