Gesehen ...
Mitternachtszirkus. Der 16-jährige Darren Shan ist ein langweiliger Streber (mit einer Schwäche für Spinnen), während sein bester Kumpel Steve, der eine Schwäche für Vampire hat (ach ...), genau die Art von Freund ist, die Eltern nicht gerne in ihr Haus lassen. Doch alles ändert sich, als die beiden Jungen heimlich in eine Vorstellung des sogenannten Cirque du Freak gehen, in dem es u. a. Schwertschlucker, eine bärtige Dame oder andere interessante Kursiositäten zu bewundern gibt. Steve sucht nach der Show heimlich den Vampir Crepsley auf und bittet diesen, ihn ebenfalls in ein Geschöpf der Nacht zu verwandeln, doch nachdem dieser von ihm "gekostet" hat, lehnt er ab; Steve habe schlechtes Blut. Auch Darren begibt sich am folgenden Tag noch einmal in den Cirque, um die Spinne des Vampirs zu stehlen. Es kommt später zu einem Unfall, in dessen Verlauf Steve von der Spinne gebissen wird und zu sterben droht. Darren bittet den Vampir um Hilfe und dieser willigt unter der Bedingung ein, dass er den Jungen zu einem Halbvampir machen darf, der dann wiederum tagsüber Erledigungen für den Vampir macht (der natürlich an die Nacht gebunden ist). Darren willigt ein und täuscht seinen Tod vor, während Crepsley Steve rettet. Dass er dadurch in einen Vampirkrieg hineingezogen wird, ahnt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Als Steve schließlich herausfindet, dass Darren das "Geschenk" erhalten hat, das er sich doch so sehr gewünscht hat, ist er neidisch und wütend - und schließt sich der Gegenseite an, um seinen früheren Freund zu bekämpfen ...
Ein Film mit Vampiren - vor allem vor dem Hintergrund der Twilight-Hysterie (und der wirklich nur durchschnittlichen Filme) sollte man doch meinen, dass man dabei nicht viel falsch machen kann. Falsch gedacht. Der einzige Pluspunkt (neben vielleicht der tollen Leistung des Crepsley-Darstellers) sind die skurrilen Personen des Cirque du Freak (die von so bekannten Darstellern wie Salma Hayek oder Ken Watanabe dargestellt werden) und das Leben der Zirkusbewohner. Doch die Negativpunkte überwiegen: Die Charakterzeichnungen bleiben sehr oberflächlich, die Handlung ist zu vernachlässigen, die Dialoge sind flach, und die Actionszenen bieten nicht mehr als ein bisschen Hin- und Hergerenne. Und am Ende fragt man sich, ob der große Kampf zwischen Gut und Böse, den uns der Film verspricht, wohl irgendwann stattfinden wird. Aber da der Film schon in den amerikanischen Kinos gefloppt ist, können wir davon ausgehen, dass wir davon verschont werden dürften.









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